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Frage zu BR 218
(zu alt für eine Antwort)
Wolfgang Pühl
2015-11-17 15:15:48 UTC
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Raw Message
Mir ist schon manchmal bei meinen häufigen Aufenthalten in München HBF
aufgefallen, dass die 218-er (in dem Fall vom EC von/nach Zürich in der
Haupthalle), wenn die Motoren abgestellt werden, vorher nochmal kurz
Vollgas geben.
Kann mir jemand erklären warum?

Und dazu auch gleich noch die Frage, warum es vor dem nicht allzu langen
Zug jeweils 2 Loks braucht.
Mir ist zwar erklärt worden, dass nur eine Lok alleine den Strombedarf
für die Klimaanlage der Wagen der SBB nicht liefern kann, aber hängt
dies evtl. auch mit den starken Steigungen der Strecke Mchn-Lindau zusammen?

Gruss

Wolfgang
alfons
2015-11-18 09:49:07 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Pühl
Mir ist schon manchmal bei meinen häufigen Aufenthalten in München HBF
aufgefallen, dass die 218-er (in dem Fall vom EC von/nach Zürich in der
Haupthalle), wenn die Motoren abgestellt werden, vorher nochmal kurz
Vollgas geben.
Kann mir jemand erklären warum?
Ja 8)
Die meisten Dieselloks der DB haben ein Strömungsgetriebe der
Firma Voith. Eine klassische Kupplung für den Leerlauf gibt
es nicht, sondern das Getriebe wird dazu entleert.
Umgekehrt dauert es dadurch etwas, bis ein Kraftschluss beim Anfahren
entsteht. Dadurch dreht der Motor beim Anfahren zuerst
etwas höher.
Oder der Lokführer schaltet die Zugheizung erst bei der Abfahrt ein,
dann wird bei der BR 218 die Leerlaufdrehzahl auf ca. 1000 U/min
geschaltet. Aus Lärmgründen wird das meistens so gehandhabt.
Post by Wolfgang Pühl
Und dazu auch gleich noch die Frage, warum es vor dem nicht allzu langen
Zug jeweils 2 Loks braucht.
Kann beides sein, Zuglast und Heizleistung reichen bei
einer Lok evtl. nicht. Besonders beim Einsatz mit Heizleistung
müssen ca. 500 PS von den 2500 - 2800 abgezogen werden.
--
Mit freundlichen Gruessen, Alfons
_____
\ / | oo| ..:.
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/ o OOOO o o o o
Gerd Belo
2015-11-18 11:14:16 UTC
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Raw Message
Post by alfons
Post by Wolfgang Pühl
Kann mir jemand erklären warum?
Ja 8)
Die meisten Dieselloks der DB haben ein Strömungsgetriebe der
Firma Voith. Eine klassische Kupplung für den Leerlauf gibt
es nicht, sondern das Getriebe wird dazu entleert.
Das erfolgt aber, wenn die Zugkraft abgeschaltet wird und hat mit dem
Abstellen des Motors wenig zu tun.
Post by alfons
Kann beides sein, Zuglast und Heizleistung reichen bei
einer Lok evtl. nicht. Besonders beim Einsatz mit Heizleistung
müssen ca. 500 PS von den 2500 - 2800 abgezogen werden.
Bei hydraulischer Kraftübertragung kann die nicht genutzte Motorleistung
bei abgeschalteter Zugheizung technisch bedingt nicht ohne weiteres in
eine höhere Zugkraft umgesetzt werden. (Im Gegensatz zu Lokomotiven mit
elektrischer Kraftübertragung) Bei der 218 bleibt bei ausgeschalteter
Zugheizung die Motorleistung deshalb teilweise ungenutzt.

Tschüß GERD
--
Gerd Belo
***@BAFAS.de
Gerd Belo
2015-11-18 11:07:04 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Pühl
Mir ist schon manchmal bei meinen häufigen Aufenthalten in München HBF
aufgefallen, dass die 218-er (in dem Fall vom EC von/nach Zürich in der
Haupthalle), wenn die Motoren abgestellt werden, vorher nochmal kurz
Vollgas geben.
Kann mir jemand erklären warum?
Keine Ahnung, WAS du da gehört hast, aber vor dem Abstellen wird die
Drehzahl des Motors NICHT erhöht. Wüsste auch nicht, welche Einrichtung
das machen sollte und zu welchem Zweck....
Post by Wolfgang Pühl
Und dazu auch gleich noch die Frage, warum es vor dem nicht allzu langen
Zug jeweils 2 Loks braucht.
Mir ist zwar erklärt worden, dass nur eine Lok alleine den Strombedarf
für die Klimaanlage der Wagen der SBB nicht liefern kann, aber hängt
dies evtl. auch mit den starken Steigungen der Strecke Mchn-Lindau zusammen?
Sowohl als auch. Vermutlich sind die Loks paarweise in einem Umlauf und
fahren auch andere Leistungen.

Tschüß GERD
--
Gerd Belo
***@BAFAS.de
HC Ahlmann
2015-11-18 13:23:45 UTC
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Post by Wolfgang Pühl
Mir ist schon manchmal bei meinen häufigen Aufenthalten in München HBF
aufgefallen, dass die 218-er (in dem Fall vom EC von/nach Zürich in der
Haupthalle), wenn die Motoren abgestellt werden, vorher nochmal kurz
Vollgas geben.
Geben die Motoren wirklich "Vollgas" oder schwillt die Drehzahl nur kurz
an oder ändert sich das Motorengeräusch kurz?

Dieselmotoren, die per Dekompression statt Nullförderung gestoppt
werden, können kurz anschwellen, weil die Kompressionsarbeit in
verdichtenden Zylindern wegfällt, während in arbeitenden Zylindern
Verbrennungsdruck auf den Kolben wirkt und abbläst.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Henning Koch
2015-11-19 19:40:29 UTC
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Post by Wolfgang Pühl
Mir ist schon manchmal bei meinen häufigen Aufenthalten in München HBF
aufgefallen, dass die 218-er (in dem Fall vom EC von/nach Zürich in der
Haupthalle), wenn die Motoren abgestellt werden, vorher nochmal kurz
Vollgas geben.
Sind nicht alle Motoren der BR 218 mit Turboladern ausgerüstet?

Dann wäre es doch unglücklich, diese vor dem Abstellen des Motors erst
noch auf Drehzahl zu bringen und dann ohne Öldruck auslaufen zu
lassen. Oder gibt es eine vom Motor unabhängig nachlaufende Ölpumpe?
L. Neubauer
2015-12-07 21:50:05 UTC
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Post by Wolfgang Pühl
Mir ist schon manchmal bei meinen häufigen Aufenthalten in München HBF
aufgefallen, dass die 218-er (in dem Fall vom EC von/nach Zürich in der
Haupthalle), wenn die Motoren abgestellt werden, vorher nochmal kurz
Vollgas geben.
Kann mir jemand erklären warum?
Könnte es sein, dass kurz rüwärts gegen die gebremsten Wagen gedrückt
wird - damit die Kupplung leichter zu lösen ist?
Post by Wolfgang Pühl
Und dazu auch gleich noch die Frage, warum es vor dem nicht allzu langen
Zug jeweils 2 Loks braucht.
Mir ist zwar erklärt worden, dass nur eine Lok alleine den Strombedarf
für die Klimaanlage der Wagen der SBB nicht liefern kann, aber hängt
dies evtl. auch mit den starken Steigungen der Strecke Mchn-Lindau zusammen?
die Heizleistung einer 218 reicht nicht für die energieintensiven
Klimaanlagen der > 6 Wagen, daher zwei Loks. Die Fahrleistung wäre kein
Problem. Gelegentlich wird bei Engpass auch mal mit einer gefahren - vor
allem im Hochsommer und Winter nicht unbedingt ein Vergnügen.

Lucas.
Johann Mayerwieser
2015-12-08 09:30:02 UTC
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Post by L. Neubauer
die Heizleistung einer 218 reicht nicht für die energieintensiven
Klimaanlagen der > 6 Wagen, daher zwei Loks. Die Fahrleistung wäre kein
Problem.
Wär es da nicht effizienter, "Energiewagen" mitzuführen?
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-12-08 09:39:04 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Wär es da nicht effizienter, "Energiewagen" mitzuführen?
Man nimmt halt, was man gerade hat.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Wolfgang Kynast
2015-12-08 09:48:38 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by L. Neubauer
die Heizleistung einer 218 reicht nicht für die energieintensiven
Klimaanlagen der > 6 Wagen, daher zwei Loks. Die Fahrleistung wäre kein
Problem.
Wär es da nicht effizienter, "Energiewagen" mitzuführen?
Also bei einer Lok das Getriebe ausbauen? Hört sich nach gutem Plan
an.
--
;-)
Wolfgang
Johann Mayerwieser
2015-12-08 11:11:24 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Wär es da nicht effizienter, "Energiewagen" mitzuführen?
Also bei einer Lok das Getriebe ausbauen? Hört sich nach gutem Plan an.
Da handelt es sich um mehr als Getriebe - ich kann einen schwächeren
Motor nehmen, ich brauch kein Getriebe, keine Fahrmotoren, keine
Fahrersstände, ich hab weniger störungsanfällige Teile. Die Herstellungs-
und Unterhaltskosten wären doch spürbar kleiner.
Helmut Barth
2015-12-14 18:33:21 UTC
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Salut!
Post by Johann Mayerwieser
Da handelt es sich um mehr als Getriebe - ich kann einen schwächeren
Motor nehmen, ich brauch kein Getriebe, keine Fahrmotoren, keine
Fahrersstände, ich hab weniger störungsanfällige Teile. Die Herstellungs-
und Unterhaltskosten wären doch spürbar kleiner.
Das mit den Unterhaltskosten gilt bis zum ersten Tankvorgang: Lok
abkuppeln, Energiewagen abkuppeln, beides zusammenrangieren und zum
Tanken fahren. Anschließend alles wieder zurück. Wie, der Energiewagen
hat keinen Führerstand? Dann rangieren wir noch etwas mehr, oder mit
zwei Personen. Und wenn mal eine Lok aushaucht: Kein Problem, wir haben
ja Klimaanlage. Da finde ich die Lösung mit zwei Loks deutlich
pragmatischer, zumal die Bonus-PS beim Beschleunigen sicher nicht zu
verachten sind.

Grüßle, Helmut
Thomas Heier
2015-12-08 16:00:55 UTC
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Post by Wolfgang Kynast
Post by Johann Mayerwieser
Wär es da nicht effizienter, "Energiewagen" mitzuführen?
Also bei einer Lok das Getriebe ausbauen?
Warum Lok wenn Wagen gefragt ist? Die Bahn nach Dagebüll hat so einen
Güterwagen mit eingebautem Generator. Frag da mal nach...
--
Kennst du groops.de, die Freizeitgemeinschaft im deutschsprachigem
Raum? Reinschauen kostet nichts...
Urlaubsbilder: http://www.thomas-heier.de
Filme: http://www.youtube.com/user/thshDE?feature=mhum#g/u
Marc Haber
2015-12-08 10:20:38 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by L. Neubauer
die Heizleistung einer 218 reicht nicht für die energieintensiven
Klimaanlagen der > 6 Wagen, daher zwei Loks. Die Fahrleistung wäre kein
Problem.
Wär es da nicht effizienter, "Energiewagen" mitzuführen?
Der Energiewagen der Baureihe 218 hat den Vorteil, dass er dann, wenn
er gerade nicht zur Energieversorgung eines langen Reisezugs benötigt
wird, alleine einen anderen Zug ziehen kann.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Johann Mayerwieser
2015-12-08 11:09:09 UTC
Permalink
Raw Message
Der Energiewagen der Baureihe 218 hat den Vorteil, dass er dann, wenn er
gerade nicht zur Energieversorgung eines langen Reisezugs benötigt wird,
alleine einen anderen Zug ziehen kann.
Ich denke, dass diese Züge regelmäßig mit zwei Loks fahren, also steht
die Lok nicht für andere Züge zur Verfügung
Marc Haber
2015-12-08 11:52:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Der Energiewagen der Baureihe 218 hat den Vorteil, dass er dann, wenn er
gerade nicht zur Energieversorgung eines langen Reisezugs benötigt wird,
alleine einen anderen Zug ziehen kann.
Ich denke, dass diese Züge regelmäßig mit zwei Loks fahren, also steht
die Lok nicht für andere Züge zur Verfügung
Die höhere Flexibilität bei der Zugbildung oder auch bei der
Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen liegt Dir nicht völlig auf der
Hand?

Grüße
Marc
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Stefan Reuther
2015-12-08 18:18:40 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Johann Mayerwieser
Der Energiewagen der Baureihe 218 hat den Vorteil, dass er dann, wenn er
gerade nicht zur Energieversorgung eines langen Reisezugs benötigt wird,
alleine einen anderen Zug ziehen kann.
Ich denke, dass diese Züge regelmäßig mit zwei Loks fahren, also steht
die Lok nicht für andere Züge zur Verfügung
Die höhere Flexibilität bei der Zugbildung oder auch bei der
Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen liegt Dir nicht völlig auf der
Hand?
Und weil die Bahn das auch so sieht, schafft sie nur noch Wagen an, die
man frei zu Zügen zusammenstellen kann, und keine aus dem Ganzen
gefeilten und auf bestimmte Linien festgelegten Triebzüge mehr?

Soll heißen: ganz konsequent ist die Bahn mit der Nutzung dieses
Vorteils nicht.


Stefan
Marc Haber
2015-12-08 18:30:21 UTC
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Post by Stefan Reuther
Post by Marc Haber
Post by Johann Mayerwieser
Der Energiewagen der Baureihe 218 hat den Vorteil, dass er dann, wenn er
gerade nicht zur Energieversorgung eines langen Reisezugs benötigt wird,
alleine einen anderen Zug ziehen kann.
Ich denke, dass diese Züge regelmäßig mit zwei Loks fahren, also steht
die Lok nicht für andere Züge zur Verfügung
Die höhere Flexibilität bei der Zugbildung oder auch bei der
Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen liegt Dir nicht völlig auf der
Hand?
Und weil die Bahn das auch so sieht, schafft sie nur noch Wagen an, die
man frei zu Zügen zusammenstellen kann, und keine aus dem Ganzen
gefeilten und auf bestimmte Linien festgelegten Triebzüge mehr?
Soll heißen: ganz konsequent ist die Bahn mit der Nutzung dieses
Vorteils nicht.
Konkret hat man vermutlich keine 218 extra angeschafft um sie als
Heizwagen zu verwenden, sondern höchstens welche nicht ausgemustert.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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Fa.lk.Sc.H.a.de
2015-12-08 15:22:41 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Der Energiewagen der Baureihe 218 hat den Vorteil, dass er dann, wenn er
gerade nicht zur Energieversorgung eines langen Reisezugs benötigt wird,
alleine einen anderen Zug ziehen kann.
Ich denke, dass diese Züge regelmäßig mit zwei Loks fahren, also steht
die Lok nicht für andere Züge zur Verfügung
doch immer dann wenn sie nicht diesen Zug ziehen, z.B. Nachts,...
U***@web.de
2017-03-05 14:58:23 UTC
Permalink
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Moin,
Post by Johann Mayerwieser
Der Energiewagen der Baureihe 218 hat den Vorteil, dass er dann, wenn er
gerade nicht zur Energieversorgung eines langen Reisezugs benötigt wird,
alleine einen anderen Zug ziehen kann.
Ich denke, dass diese Züge regelmäßig mit zwei Loks fahren, also steht
die Lok nicht für andere Züge zur Verfügung
Halbwegs unregelmäßig fahren die Züge auch mit einer Lok. Zug fährt zwar, beschleunigt aber merklich schlechter, was im Allgäu auf steigungsreichen Strecken gerne mit Fahrzeitüberschreitung verbunden ist.

Gruß, ULF

Fa.lk.Sc.H.a.de
2015-12-08 15:21:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by L. Neubauer
die Heizleistung einer 218 reicht nicht für die energieintensiven
Klimaanlagen der > 6 Wagen, daher zwei Loks. Die Fahrleistung wäre kein
Problem.
Wär es da nicht effizienter, "Energiewagen" mitzuführen?
Macht man doch und im Fall des Falles kann dieser "Energiewagen" sogar
noch den Zug ziehen.
Ralf Gunkel
2015-12-08 18:45:00 UTC
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Raw Message
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
Post by Johann Mayerwieser
Post by L. Neubauer
die Heizleistung einer 218 reicht nicht für die energieintensiven
Klimaanlagen der > 6 Wagen, daher zwei Loks. Die Fahrleistung wäre kein
Problem.
Wär es da nicht effizienter, "Energiewagen" mitzuführen?
Macht man doch und im Fall des Falles kann dieser "Energiewagen" sogar
noch den Zug ziehen.
Zudem müsste man beim Modell Heizwagen auf München - Zürich nicht nur
am Endpunkt München bzw. Zugparkwechsel Lindau den Zug umfahren um
Zurückzufahren bzw. um den Rückleistungspark übernehmen, sondern zuvor
auch noch den Heizwagen umfahren oder abhängen da man den vsl. nicht
auch noch durch die Schweiz und Österreich karren möchte.
Heizwagensteuerwagen wären eine Option. So wie man es in Israel mit den
Dosto Zügen macht. Steuerwagen mit Motor / Generator für die
Zugsammelschiene, Lok hintendrauf nur fürs fahren.
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Gruss Ralf
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